In Kooperation mit dem Siegener Open Air Kino:

Exit Casablanca

...live präsentiert vom NN Theater Köln

Samstag | 15.08. | 20.30 Uhr
Schlosspark Siegen (Brunnenwiese)
Bei schlechtem Wetter Verlegung auf den Folgetag (16.8.)

Eintritt: 22 €, ermäßigt 15 € (zzgl. VVK-Gebühr)

(Ticketverkauf nur online)

Vieles fällt in diesem Jahr Corona zum Opfer - doch ein Sommerfestival ohne die Kölner Publikumslieblinge ist fast undenkbar, und so hat KulturSiegen alles daran gesetzt, die neue Produktion des Kölner NN Theaters (hygieneschutzkonform) präsentieren zu können.

Und so macht sich das vierköpfige Ensemble mit seiner Live-Adaption Exit Casblanca (frei nach dem gleichnamigen Kino-Klassiker) auf den Weg einmal quer durch die Menschheitsgeschichte - Ziel unbekannt. Im Gepäck: Markante Persönlichkeiten, skurrile Situationen, schräge Begegnungen.

75 Jahre nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs tummeln sich nicht nur Zeitzeugen der Nazizeit an der Bar in Rick´s Café, dem Dreh- und Angelpunkt für Geflüchtete in Marokko. Menschen verstrickt in ihrer blinden Schicksalshaftigkeit warten auf das Weiterkommen, ertragen den Schwebezustand einer Transitzone, verfangen sich in einem rasanten Thriller um die begehrten Tickets für die ersehnte Weiterfahrt. Oder stolpern sie einfach nur durch eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten?! Und wer flieht hier eigentlich vor wem?

Mit Livemusik und viel Humor, begegnet das NN Theater Köln der Weltgeschichte anhand eines Filmklassikers und bringt in das Schwarz-Weiss der 40er Jahre viel Farbe auf eine Art, wie es nur Volkstheater kann. „Spiel´s noch einmal NN – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!“

Über das NN Theater:

Das Kölner Ensemble ist mit unglaublichen 16 Auftritten in fast 30 Jahren (die erste Aufführung in Siegen fand 1991 statt!) das wohl bekannteste und beliebteste Straßentheater-Ensemble in der Region.

Es ist die besonders volksnahe Mischung aus Tragik, Komik und Sprachwitz, mit der sich die Akteure großen klassischen Vorlagen (in diesem Fall einem Film-Klassiker) widmen, um sie – trotz ihrer inhaltlichen Schwere – stets verständlich und leicht aufzubereiten und in raffinierter Bühnenkulisse zu präsentieren.

„Endlich mal wieder Komödianten und Komödie! Weder ideologisch noch moralisch, noch hinterwäldlerisch-philosophisch befrachtetes seitenblickloses Spiel“ – so der 1998 verstorbene Kölner Dichter und Schriftsteller Albrecht Fabri in seiner „Liebeserklärung an das NN Theater“, die der Kölner Stadtanzeiger im Jahre 1992 veröffentlichte.

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(c) René Achenbach

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